MGG gewinnt bei Attero »Zertifikat für Sicherheit«

Gesprächspartner: Thomas Guyer

Im Rahmen der Revisionsarbeiten bei Attero Wijster gewann die MGG Service AG im Frühjahr dieses Jahres das Zertifikat für Sicherheit. Eine respektable Leistung! Thomas Guyer, Qualitätsbeauftragter und Projektleiter der MGG berichtet über die Hintergründe.

MGG misst der Sicherheit auf Baustellen einen grossen Stellenwert zu – dafür wurden Sie jetzt belohnt! War das eine Überraschung für Sie?

Persönlich kann ich sagen, dass ich sehr überrascht war. In der Tat war es schon lange unser Ziel, diese Auszeichnung von Attero wieder einmal zu erhalten. Nun hat es endlich geklappt.

„Attero Wijster“ legt auch einen hohen Fokus auf die Sicherheit, welche Aspekte wurden bewertet?

In erster Linie geht es natürlich darum, keine Unfälle auf der Baustelle zu haben. Ausserdem ist es sehr wichtig, dass jederzeit die gängigen Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Nicht zu vergessen, dass eine Last Minute Risk-Analysis vor jedem Arbeitsbeginn durchgeführt wird und arbeitsrelevante Sicherheitsinformationen in Form von Toolbox-Meetings den Mitarbeitern vermittelt werden. Ebenfalls entscheidend ist, das Verbesserungspotential im Bereich der Arbeitssicherheit zu dokumentieren und an Attero weiterzuleiten.

Wie erfolgte die Beobachtung und Beurteilung und über welchen Zeitraum ging das?

Die Beurteilung der relevanten Parameter beginnt schon im Vorfeld der Revision, mit der Einreichung und der Prüfung des MGG SGU-Teilplanes. Dieser wird durch die MGG erstellt und ist abgestimmt auf den SGU-Plan von Attero sowie unsere geplanten Arbeiten. Während der Revision werden dann die zuvor erwähnten Parameter von Attero ständig geprüft und bewertet.

Das Zertifikat wurde im Rahmen einer Revision verliehen, wie viele Fremdfirmen bzw. Personen waren denn dabei tätig?

Während der Revision waren für die Firma Attero ca. 25 Fremdfirmen mit insgesamt rund 350 Personen tätig. Das MGG Team startete mit 17 Mann in der ersten Woche und war in der vierten Revisionswoche mit 43 Mann auf der Baustelle tätig.

Wie kann man den Überblick behalten, herrscht da nicht so etwas wie ein „geordnetes Chaos“?

Eine gute Arbeitsvorbereitung in der Planungsphase ist natürlich sehr entscheidend, damit man auch während hektischer Zeiten auf der Baustelle nicht den Überblick verliert und auch noch auf unvorhergesehene Fälle reagieren kann. Aber schlussendlich steht und fällt auch alles mit einem guten Team. Teamgeist ist neben Können und Know-how immer noch das Wichtigste.

Die MGG hat hohe Sicherheitsstandards, aber bei einer Revision arbeiten Sie ja auch mit anderen Firmen zusammen – stimmen die Ansprüche meistens überein?

Es geht darum, die Ansprüche und Werte, die wir haben, den anderen Firmen zu vermitteln. Auch müssen zu Beginn klare rote Linien gezogen werden. Wenn diese nicht eingehalten werden, müssen wir umgehend das Gespräch suchen und nötigenfalls korrigierend einschreiten.

Der Beste zu sein muss auch mal gefeiert werden, oder?

Richtig! Deshalb war das MGG Team zum Abschluss der Baustelle Wijster auch gemeinsam feiern.