Standort Nordhorn unter neuer Geschäftsführung

Gesprächspartner: Rolf Poppenborg

Wir sprachen mit Rolf Poppenborg, er ist seit 1. Oktober 2019 Geschäftsführer der MGG Kraftwerksanlagen Service GmbH in Nordhorn.

Verraten Sie uns, welches Unternehmen Sie verlassen haben, um bei der MGG als Geschäftsführer durchzustarten?

Ich war 12 Jahre bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart beschäftigt. Dort habe ich im Bereich Thermotechnik, als Leiter der Entwicklungs- und Projektabteilung, Serienprodukte für den Bereich Gebäudetechnik – Heizen – Kühlen und Solar entwickelt und in die Fertigungsstandorte Wettringen (DE), Deventer (NL) und Worcester (UK) den Produktionsstart begleitet. Als Geschäftsführer bei MGG gehe ich wieder in den Mittelstand und bin somit dichter am Kunden und kann nachhaltig das Wachstum in der Region Weser-Ems gestalten.

Welchen Eindruck haben Sie nach Ihren ersten Wochen bei der MGG? Wie wurden Sie aufgenommen, was gefällt Ihnen besonders?

Mein Eindruck von MGG ist von der ersten Minute an ein sehr guter. Ich hatte sofort das Gefühl, hier wird nicht nur geredet, sondern im Team konstruktiv nach Lösungen gesucht. Mir hat besonders gut gefallen, dass ich vor meinem offiziellen ersten Tag schon Teil des Teams war und bei den Personal- und Baustellthemen direkt mit ins Boot genommen wurde. So konnte ich einen kompletten Baustellentag bei der MVA Bonn miterleben und ich habe sofort gemerkt, dass unser Paket aus Qualität, Termin und Sicherheit auch gelebt wird.

Sie sind Maschinenbauer und damit sehr technikaffin – ist Ihr Steckenpferd die Neuentwicklung?

Es ist nicht nur die Neuentwicklung, sondern vielmehr der Maschinenbau allgemein der mich begeistert. Maschinen sollen uns den Alltag erleichtern und zuverlässig arbeiten. Somit verstehe ich gerne die Technik im Ganzen und analysiere Probleme, um daraus Verbesserungen zu generieren. Mich macht es immer noch glücklich, wenn dann daraus ein Mehrwert für den Kunden entsteht. Die wahre Antwort, ob eine Idee gut umgesetzt wurde, liegt in der Praxis.

Als Geschäftsführer müssen Sie aber auch mit dem Taschenrechner „per du“ sein – passt das für Sie zusammen?

Ich komme aus einer Unternehmerfamilie, da habe ich früh gelernt, dass gute Ideen und gutes Handwerk alleine nicht reichen, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Die Zahlen müssen halt auch passen. Ich habe deshalb meinen Betriebswirt gemacht und gemerkt, dass mir die kaufmännische Seite auch ganz gut liegt und somit war für mich der Weg in die Führungslaufbahn klar. Am Anfang steht das Businessmodell aus Kunde – Technik – Wirtschaftlichkeit und dann führe ich mein Team anhand dieser Ziele zum Erfolg.

Was war Ihre erste Tat als Geschäftsführer in Nordhorn?

Für mich ging es schon vor dem 1. Oktober 2019 gleich ins kalte Wasser. In Sachen Personalplanung musste ein Konzept mit meinen Mitarbeitern erarbeitet werden, wie wir schnell gute Mitarbeiter für uns gewinnen können. Also habe ich einen Workshop mit den Kollegen geleitet, um unsere Bedürfnisse zu erkennen und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten. Es war schön zu spüren, wie viel Energie in uns steckt und heute kann ich sagen, dass wir mit einer stabilen Personaldecke ins Jahr 2020 gehen.

Gibt es einen Meilenstein, den Sie setzen möchten?

Ich möchte MGG als Marke in der Region Weser-Ems etablieren. Dafür nutze ich mein bereits vorhandenes Netzwerk in der Region und baue es weiter aus. Mein Netzwerk ist grenzübergreifend und besteht aus Lieferanten, Fachhochschulen, Fachverbänden und der Wirtschaftsvereinigung. Schon heute genießen wir ein hohes Vertrauen bei unseren Kunden und wir haben eine gute Unternehmenskultur. Damit ist ein gutes Fundament vorhanden, um darauf ein solides Haus zu bauen. Ich habe eine klare Vision zum Wachstum der MGG-Gruppe und zwar, dass das Wachstum in Nordhorn nachhaltig stattfinden wird.

Rolf Poppenborg, Geschäftsführer der MGG Geschäftsstelle in Nordhorn
Die MGG Geschäftsstelle in Nordhorn
MGG Service AG – maßgenaue Lösungen für Industrieanlagen